SC-04.01 · Nachweisrahmen

Konkrete Fälle, in denen Urteilskraft unter Unsicherheit gefragt war

Benannte Referenzen und eigene Analysen – so konkret wie möglich, ohne erfundene Fallnarrative.

Die hier gezeigten Arbeiten sind entweder namentlich freigegeben oder als eigene Analysen entstanden. Vertrauliche Mandatsdetails werden auf Anfrage im direkten Gespräch geteilt, soweit es der Vertraulichkeitsrahmen erlaubt.

SC-04.02 · European Space Agency

ESA Solaris: Wirtschaftlichkeit einer Energietechnologie über 20–30 Jahre bewertet

Namentliche Referenz: unabhängige Industrieperspektive auf Space-Based Solar Power – dieselbe Szenariologik wie in Industriemandaten, an einem extremen Zeithorizont.

Kontext

Im Rahmen des ESA-Projekts Solaris wurden unabhängige Industriestakeholder einbezogen, um die wirtschaftliche Tragfähigkeit von Space-Based Solar Power aus Sicht energieintensiver europäischer Industrie zu bewerten.

Problem

Ist SBSP innerhalb eines 20–30-Jahres-Horizonts eine plausibel wirtschaftliche Energieoption für die europäische Industrie – und unter welchen Kosten- und Marktentwicklungen?

Ansatz

Szenariobasierte Kostenpfad-Analyse über einen langen Unsicherheitshorizont, Vergleich mit konkurrierenden Dekarbonisierungspfaden (Direktelektrifizierung, grüner Wasserstoff, CCS).

Output

Unabhängiges Positionspapier als Beitrag zum ESA-Bewertungsprozess; Lars Schellhas van Kisfeld als Contributor im Abschlussdokument genannt.

Einordnung

Die analytische Struktur – Technologiebewertung unter tiefer Unsicherheit, Szenariovergleich, industrielle Wirtschaftlichkeitsperspektive – ist dieselbe wie in typischen Industriemandaten, nur an einem extremen Zeithorizont angewendet.

SC-04.03 · Presize.ai

Emissionsquantifizierung unter Skalierungsunsicherheit – Spannweiten statt Einpunktzahl

Methodischer Beleg: dieselbe Szenariologik außerhalb des Schwer­industrie-Kontexts angewendet.

Kontext

Presize.ai entwickelte KI-gestützte Körpervermessung für E-Commerce. Die Frage: Welchen messbaren Klimaeffekt hat die Technologie, wenn sie Retouren im Modehandel reduziert – und wie stark hängt das von Adoptionsrate und Skalierung ab?

Problem

Eine einzelne Emissionszahl wäre angreifbar. Gebraucht wurde ein Modell, das die Wirkung unter verschiedenen Skalierungs- und Adoptionsszenarien glaubwürdig einrahmt.

Ansatz

LCA-basierte Emissionsquantifizierung über die Retourenlogistikkette, kombiniert mit Szenariomodellierung über Implementierungskorridore.

Output

Emissionsmodell mit Spannweiten statt Einpunktzahl – intern verwendbar und investorenseitig belastbar.

Einordnung

Kein Kernindustriefall – bewusst als methodischer Beleg aufgeführt: Szenariologik und Robustheitsdenken funktionieren auch in schnellen, kapitalmarktgeprüften Kontexten.

SC-04.04 · Stahlindustrie

Ab wann dreht sich die Wirtschaftlichkeit von DRI/H₂, EAF und BF-BOF mit CCS?

Eigene techno-ökonomische Studie: Grenzkosten-Kipppunkte CO₂-freier Stahlproduktion unter variierenden Strom-, Wasserstoff- und CO₂-Preisen bis 2035.

Kontext

Eigenentwickelte techno-ökonomische Studie zur Wettbewerbsfähigkeit CO₂-freier Stahlpfade unter europäischen Marktbedingungen bis 2035. Basis: öffentlich verfügbare Strom-, Wasserstoff- und CO₂-Preisprognosen, eigenes Grenzkosten-Modell.

Problem

Ab welchem Strom-, Wasserstoff- und CO₂-Preisniveau dreht sich die Wirtschaftlichkeit der drei Produktionspfade? Welcher Pfad ist unter der größten Bandbreite plausibler Annahmen noch konkurrenzfähig?

Ansatz

Vergleich der Grenzkosten über Szenariokombinationen aus Energiepreis und CO₂-Regime. Kreuzungspunkte und Kippschwellen explizit modelliert, nicht nur qualitativ beschrieben.

Output

Investitionsimplikationen pro Technologiepfad mit Robustheitsbewertung: Welche Annahmen sind kritisch, welche Pfade funktionieren in mehreren Welten?

Einordnung

Direkt relevant für Unternehmen, die Investitionsentscheidungen in der Grundstoffindustrie unter Energie- und CO₂-Unsicherheit treffen müssen. Zeigt die Anwendung der Methode auf einen der kritischsten Dekarbonisierungsfälle in Europa.

SC-04.05 · Auf Anfrage

Weitere Fälle im direkten Gespräch

Vertrauliche Mandatsdetails werden geteilt, soweit es der Vertraulichkeitsrahmen erlaubt – Sektor, Problem, Ansatz, Output.

Wer wissen möchte, ob ähnliche Entscheidungslagen bereits bearbeitet wurden: Das erste Gespräch ist der richtige Ort dafür.

Gespräch anfragen